Was im Code steht
Ein tel:-Link, dasselbe, was hinter jeder anklickbaren Telefonnummer im Web steckt:
tel:+491701234567Mehr ist es nicht. Weil der Inhalt so kurz ist, entsteht einer der einfachsten Codes überhaupt — grobe Module, zuverlässig aus kleinem Druck, gutmütig bei schlechtem Licht und schrägem Winkel. Ein guter Code für schwierige Orte.
Er öffnet die Wähltastatur, er wählt nicht. Jedes Handy hält an und wartet auf einen bewussten Tipp, und jedes, das es nicht täte, wäre ein Sicherheitsproblem.
Immer international
Schreib die Nummer mit Landesvorwahl und führendem Plus:
- Deutschland:
0170 1234567→+49 170 1234567 - Österreich:
0664 1234567→+43 664 1234567 - Schweiz:
079 123 45 67→+41 79 123 45 67
Eine Nummer im lokalen Format funktioniert tadellos für Leute, deren Handy ohnehin in deinem Netz hängt, und scheitert für alle anderen — ohne Fehlermeldung, ohne Erklärung. Da es gerade darum geht, Fremden Hürden zu nehmen, ist die internationale Form die einzige, die es zu kodieren lohnt.
Wo ein kurzer Code einen langen schlägt
Das ist das praktische Argument für einen Telefon-Code gegenüber fast jedem anderen Typ. Weil der Inhalt ein Dutzend Zeichen misst, bleibt das Muster grob — und ein grobes Muster liest sich aus größerer Entfernung, bei schlechterem Licht, in schrägerem Winkel, von rauerem Untergrund.
Das macht ihn zum richtigen Code für die unbequemen Orte:
- Fahrzeugbeschriftung — quer über den Parkplatz gelesen, in dem Winkel, in dem der Transporter gerade steht.
- Bauschilder und Gerüste — draußen, verwittert, im Vorbeigehen.
- Maschinen und Geräte — kleine Schilder auf öligen Flächen.
- Immobilienschilder — vom Gehweg gelesen, aus dem Auto, im Regen.
- Notfall- und Bereitschaftsaushänge — wo die lesende Person ohnehin schon angespannt ist.
Denk daran, wer rangeht
Ein gedruckter Code überlebt die Situation, für die er gemacht wurde. Eine Nummer auf einem Bauschild steht da noch, wenn der Auftrag beendet ist; eine Nummer auf einem Fahrzeug steht da noch, wenn das Fahrzeug verkauft ist. Nimm eine Nummer, die dann noch betreut wird, und für alles Draußenbleibende lieber einen Geschäftsanschluss als ein privates Handy.
Druck die Nummer mit
Nicht alle scannen. Manche lesen lieber eine Nummer und wählen sie, manche Kameras verstehentel: nicht, und ein Scan am Laptop tut oft gar nichts. Die geschriebene Nummer kostet eine Zeile und deckt jeden dieser Fälle ab.